Fotowettbewerb Grenzüberschreitungen

Die AG „Grenzüberschreitungen“ der Global Young Faculty schreibt einen Fotowettbewerb für Fotografiestudierende und -auszubildende sowie andere interessierte Young Professionals mit einem Preisgeld von bis zu 3.000 Euro aus.

„Grenzüberschreitungen“

Grenzen trennen und verbinden gleichzeitig. Sie definieren Bereiche und stiften damit Identität. Sie liegen nicht nur zwischen Staaten. Es gibt sie überall dort, wo eines aufhört und ein anderes beginnt. Wir sprechen auch von Grenzen des Machbaren, des guten Geschmacks, des Erträglichen und des Sagbaren. Gerade in Zeiten von Krisen werden Grenzen neu etabliert. Nicht zuletzt gibt es moralische und persönliche Grenzen, die für viele Menschen nicht überschritten werden dürfen. Wer sie nicht respektiert, begibt sich womöglich in einen Bereich, den andere für sich beanspruchen oder für besonders schützenswert erachten. Dann müssen individuelle Grenzen umso deutlicher sichtbar gemacht werden.

Es kann in bestimmten Bereichen aber auch reizvoll sein, Grenzen zu überschreiten. So können wir uns persönlich nur weiterentwickeln, wenn wir über unsere eigenen Grenzen hinausgehen. Auch jede Innovation und Entdeckung geht über einen Punkt hinaus, der bis dahin als Grenze gegolten hat. Kreativität ohne Grenzüberschreitung ist kaum vorstellbar. Grenzenlosigkeit erscheint vielen Menschen als erstrebenswert. Wo genau Grenzen liegen, ist jedoch oft subjektiv oder sogar umstritten.

Gerade weil Grenzen und die Akte ihres Überschreitens subjektiv sind, ist es umso wichtiger diese in den Fokus des gesellschaftlichen Diskurses zu rücken. Ein wichtiger Bestandteil dessen muss es sein, das Unsichtbare sichtbar zu machen. Diesem Ziel widmet sich der von uns ausgeschriebene Fotowettbewerb in künstlerischer Weise.

Fotowettbewerb

Wir möchten mit diesem Fotowettbewerb ausloten, wie Grenzen sich zeigen, was sie bedeuten und was es heißt, sie zu überschreiten. Dabei wird bewusst offen gelassen, auf welchen Begriff von „Grenze“ sich die Beiträge beziehen. Es stellt sich die Frage, was wir bildlich darstellen können, wenn die meisten Grenzen überhaupt nicht sichtbar sind.

Das kann zum Beispiel ein Akt der symbolischen Grenzüberschreitung sein oder eine Szene sozialen Miteinanders über scheinbare Grenzen hinweg. Das Bild kann auch Emotionen visualisieren, die Grenzüberschreitungen in positiver und negativer Hinsicht auslösen. Es können Übergänge von einem Zustand in einen anderen gezeigt werden. Auch die (erzwungene) Trennung zweier zusammengehöriger Einheiten ist visuell darstellbar. Wir freuen uns über kreative und individuelle Perspektiven auf das Thema.

Teilnahme

Wir verfolgen mit unserem Wettbewerb einen multiperspektivischen Ansatz, der Studierenden und Auszubildenden aus dem Bereich der Fotografie sowie anderen Young Professionals die Möglichkeit geben soll, in Form einer öffentlichen Ausstellung und eines Fotobandes an der Debatte über Grenzen und Grenzüberschreitungen teilzuhaben.

Bitte beachten Sie unsere Teilnahmebedingungen. Insbesondere sei darauf verwiesen, dass wir nur Einreichungen mit einer Bildqualität von circa 20 Megapixel und nur im Format JPG berücksichtigen können. Pro Person dürfen maximal drei Bilder eingereicht werden. Es können dabei bis zu drei Einzelbilder oder eine zusammengehörige Serie von bis zu drei Bildern eingereicht werden. Bitte geben Sie bei der Einreichung an, ob die Bilder als Einzelbilder oder als Serie gewertet und ausgestellt werden sollen. Jedem Foto soll außerdem ein aussagekräftiger Titel beigegeben werden, um eine bessere Einordnung des Bildes zu ermöglichen. Die Bilder sind über unser online Portal einzureichen.

Einsendeschluss ist der 31. August 2020.

Jury, Ausstellung, Veröffentlichung

Wir sind die AG ‚Grenzüberschreitung‘ der Global Young Faculty. In der Global Young Faculty treffen sich herausragende Nachwuchswissenschaftler*innen der Metropole Ruhr, um in interdisziplinären Arbeitsgruppen Themen von gemeinsamem Interesse zu bearbeiten. Das Netzwerk ist eine Initiative der Stiftung Mercator in Zusammenarbeit mit der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) und wird vom Mercator Research Center Ruhr (MERCUR) in Essen koordiniert. In der Global Young Faculty vernetzen sich die Nachwuchswissenschaftler*innen auch mit jungen Vertreter*innen aus der Wirtschaft. Diese Kooperation wird vom Initiativkreis Ruhr unterstützt.

Die Jury des Wettbewerbes bilden die Mitglieder der AG, die von einem professionellen Fotografen beraten werden. Es werden insgesamt 20 Arbeiten ausgewählt, die im Februar 2021 in einer öffentlichen Ausstellung an der Ruhr-Universität Bochum zu sehen sind. Darüber hinaus wird eine entsprechende Auswahl der Einsendungen in einem Fotoband veröffentlicht, der das Thema der Grenzüberschreitung aus verschiedenen Perspektiven wissenschaftlich einordnet. Weitere Informationen zur Ausstellungseröffnung sowie zum Fotoband werden in Kürze an dieser Stelle zu finden sein

Auswahlkriterien

Die AG „Grenzüberschreitungen“ bringt unterschiedliche wissenschaftliche Perspektiven auf das Ausschreibungsthema zusammen, von den Gesellschafts- und Geisteswissenschaften über die Wirtschafts- und Rechtswissenschaften bis hin zu den Naturwissenschaften. Diese Vielfalt soll sich auch in der Ausstellung, die wir zusammenstellen, wiederspiegeln. Wir lassen uns bei der Wahl der Ausstellungsstücke und der Gewinner*innen besonders von der Aussagekraft des Motivs leiten. Die fotografische Qualität der Bilder wird ein externer professioneller Fotograf bewerten. Jedem Foto soll außerdem ein aussagekräftiger Titel beigegeben werden, der im Zusammenhang mit dem Bild in die Gesamtbewertung einfließt. Einsendungen nach dem 31. August 2020 können nicht berücksichtigt werden. Bitte beachten Sie unsere Teilnahmebedingungen.

Preise

Die drei Werke, die die Jury als Gewinner auswählt, erhalten jeweils ein Preisgeld in folgender Höhe:

  1. Preis: 3.000 Euro
  2. Preis: 1.500 Euro
  3. Preis: 750 Euro

Die Fotograf*innen der zwanzig ausgestellten Beiträge erhalten exklusiv jeweils einen hochwertigen Druck ihrer Fotografie (Ausstellungsstück ohne Rahmen). Alle Fotograf*innen, die in dem Ausstellungsband publiziert werden, erhalten außerdem ein Exemplar des Fotobandes. Die Preisträger*innen werden im Vorfeld bekannt geben und auf der Eröffnung offiziell ausgezeichnet.

Wir freuen uns auf Ihre Einreichungen!

Falls Sie weitere Fragen haben sollten, können Sie uns unter folgender Adresse erreichen: wiebke.hemming[at]rub.de

Einreichung

  • Persönliche Daten

  • Ihre Fotografien

  • Ziehen Sie Dateien hier her oder
    Akzeptierte Datentypen: jpg, jpg.
    Bis zu drei Bilddateien müssen als jpg-Dateien mit ca. 20 Megapixeln bereitgestellt werden.
  • TitelBilddatei 
    Bitte geben Sie den Titel Ihrer Bilder bzw. Ihrer Bilderserie an. Sollten Sie mehr als ein Bild einreichen, ergänzen Sie bitte durch das Plussymbol weitere Zeilen. Als Referenz für uns geben Sie bitte den Namen der Bilddatei an, zu dem der entsprechende Titel gehört.
  • Rechtliches

  • Einsendeschluss: 31. August 2020
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