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Idee

Motivation
Wie können wir die ökonomische Basis unserer Gesellschaften in eine nachhaltige überführen? Welche energieeffizienten und erneuerbaren Energien stehen uns zur Bewältigung des Klimawandels zur Verfügung? Was bedeuten Süd-Nord-Gerechtigkeit und Generationengerechtigkeit in Zeiten der Globalisierung? Diese und weitere, drängende Fragen und zukünftige Herausforderungen unserer globalisierten Welt stehen im Mittelpunkt der Global Young Faculty.

Die Global Young Faculty will Raum für die Entwicklung innovativer, wissenschaftlicher Impulse bieten. Sie unterstützt motivierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, die als Wissenschaftler soziale Verantwortung übernehmen wollen. Das Programm ermöglicht ihnen im Verlauf des Jahres 2010 ein selbstbestimmtes interdisziplinäres Arbeiten. Es stärkt sie in ihrem Bestreben, sich über Institutionen, Fächer- und Ländergrenzen hinweg zu vernetzen, neue Arbeitskooperationen zu initiieren und in einen globalen Ideenaustausch zu treten, der wissenschaftliche Exzellenz, kulturelle Vielfalt und weltgesellschaftliche Verantwortung zusammen denkt. Denn Wissenschaft schafft Wandel!

Programm
In der Global Young Faculty arbeiten von November 2009 bis November 2010 rund 100 ausgewählte Nachwuchswissenschaftler der Region mit renommierten Wissenschaftlern aus dem In- und Ausland an aktuellen und künftigen Herausforderungen unserer globalisierten Welt. In fünf themenspezifischen Arbeitsgruppen konzipieren die Mitglieder der Faculty Forschungsfragen und erarbeiten Lösungsvorschläge zu den Themen: Klima, Technologie, Gesundheit, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur. Für die Projektarbeit stellt die Stiftung Mercator Mittel in Höhe von 300.000 Euro für internationale Forschungskooperationen zur Verfügung, beispielsweise in Form von Workshops, Tagungen, Gastvorträgen, Exkursionen und Publikationsprojekten.
Dabei werden die Nachwuchswissenschaftler der Region mit herausragenden Wissenschaftlern aus dem In- und Ausland sowie internationalen Stipendiaten der VolkswagenStiftung kooperieren können. Gemeinsame Workshops sind für Sommer 2010 geplant, die die Möglichkeit gegenseitigen Lernens ermöglichen.

Kongress "Our Common Future"
Den Abschluss des Kooperationsprogramms bildet der internationale Wissenschaftskongress "Our Common Future", der vom 2. bis 6. November 2010 in Hannover und Essen stattfindet. Er ist eine gemeinsame Veranstaltung der VolkswagenStiftung, der Deutschen Messe und der Stiftung Mercator in Verbindung mit der Landeshauptstadt Hannover und RUHR.2010. Der Kongress greift Debatten über zentrale Zukunftsfragen auf, die im Rahmen der Expo 2000 in Hannover angestoßen wurden. In Essen bildet er den Abschluss des Veranstaltungsjahres der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010.
 




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